Rückweiler

Natürlich!

Am Sonntag, 20. Juni waren die Retter der DLRG Rettungshundestaffel Baumholder mit ihren Fellnasen im Trainingseinsatz in Rückweiler unterwegs. 16 Hundeführern*innen, ihren Begleiter*innen und 9 Rettungshunde haben an dieser Übung teilgenommen und trotz längerer, Coronabedingter Trainingspause, ihr Können beeindruckend unter Beweis gestellt. Einen Tag zuvor legten die "vermissten Personen" mit einem einfachen, ganz normalen Spaziergang durch den Wald und durch das Wohngebiet bis nach Hause die Spuren. Die „Supernasen“ machten sich am Sonntagmorgen nach einander auf die Suche, um die erwachsene Person und vier Kinder im Alter zwischen 6 und 9 Jahren in der Flurstraße und auch Berglangenbacherstaße aufzufinden. Die 5 jüngeren Rettungshunde hatten Strecken bis zu 800 m und die 4 erfahrenen Hunde bis zu 1200 m zu absolvieren. Mal kräftig an der eingetüteten Geruchsprobe der Zielperson geschnüffelt und los ging die Suchaktion. Auch wenn ein Haustier auf dem Grundstück einer Zielperson für den Hund sehr interessant war, alle „Vermissten“ wurden sehr schnell und zuverlässig gefunden. Die Staffelleitung bei diesem Trainingseinsatz hatte Günter Bussmann.

Gruppenfoto Rettungshundestaffel

Ein großes Dankeschön geht an die Organisatoren der Rettungsstaffel Günter Heinz und Waltraud Daniel und Bernd Rech, die Eltern der zu suchenden Kinder und Heiko Bettinger für die Unterstützung bei der Organisation am Sportplatz. Der besondere Dank gilt den „Vermissten“, Petra Bettinger, Paula und Emma Schäfer, Laura Lambert und Tom Jungblut für ihre Geduld im Versteck und die Bereitschaft sich vom Rettungshund suchen zu lassen.

bei Laurabei Tombei Paula

 

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Übung wurden bereits Pläne für künftige, gemeinsame Übungen und Prüfungen in und um Rückweiler besprochen.

 

Kirmes 21 1

Am zweiten Juniwochenende wird in unserem Dorf normalerweise zünftig Kirmes gefeiert. Coronabedingt musste die Traditionsveranstaltung auch in diesem Jahr entfallen - eine Entbehrung, die wohl bei vielen von uns mit seelischen Schmerzen einhergeht. Um diese zumindest ein klein wenig zu lindern, hat sich die Straußjugend - sie sei gesegnet - etwas Besonderes einfallen lassen: Die emsigen Nachwuchs-Feierbiester und -Feierbiesterinnen haben als "Kirmes-to-go" insgesamt 165 Tüten mit Popcorn, Minibrezeln und Deko gepackt, und an die Haushalte im Ort verteilt. Wir sind begeistert von so viel Solidarität, sagen herzlich "Dankeschön" und lassen euch innerlich dreimal hoch leben. Auch wenn das Fest ausfallen musste: Nach dieser tollen Aktion steht für uns fest, dass ihr zumindest geistigen Anspruch auf die Rickwilla Kerb 2021 erheben dürft. Also: "Wem is die Kerb? - Da Straußjugend!" Fotos: Straußjugend Rückweiler.

Kirmes 21 2

 

MV Heide freut sich über OIE Spende 21 1 Über eine Spende in Höhe von 400 Euro aus dem „Heimatliebe-Topf“ des Energieversorgers OIE freut sich der Musikverein Heide. „Das kommt uns sehr gelegen“, bekundete MV-Vorsitzender Kai Benzel. „Wegen Corona fallen Einnahmen für Konzerte und Veranstaltungen weg, aber die Kosten laufen natürlich weiter“, erläutert Benzel. Mit den Spenden unterstützt die OIE laut eigenen Angaben soziale und kulturelle Einrichtungen sowie Vereine, denen die Einschränkungen durch die Pandemie zu schaffen machen. Norbert Becker, Dirigent beim MV Heide, hat schon einige Ideen, wofür das Geld investiert werden könnte: Jugendarbeit, Noten, Instrumente oder Outfits kommen in Betracht, sagt der musikalische Leiter. Die Pandemie ist für den Verein ein Belastungstest: Seit Oktober 2020 ruhen die gemeinsamen Probestunden bei den Heidemusikanten. Um auf der Höhe zu bleiben, üben die Musiker zu Hause. „Nach der Zwangspause müssen wir uns aber erst wieder etwas aufeinander einspielen“, meint Benzel. Damit das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Vereinsmitgliedern nicht abflaut, wird regelmäßig über Handy oder Telefon kommuniziert. „Der Zusammenhalt ist gut, daran wird auch Corona nichts ändern, sagt Becker, der hofft, dass die Musiker möglichst bald wieder gemeinsam draußen üben dürfen. Dass der Verein in diesem Jahr ein Weihnachtskonzert veranstaltet, erscheint momentan eher unwahrscheinlich, bekundet die Vereinsspitze. Dafür soll es aber im Sommer kommenden Jahres - sofern es dann die Pandemielage zulässt - eine Überraschung geben. „Wir denken beispielsweise an ein Musikfest“, kündigt Benzel an.

Kindergarten Feuerwehr Projekt 21 1Kindergarten Feuerwehr Projekt 21 2

Wenn es brennt, kommt die Feuerwehr und löscht. Doch die Männer und Frauen in Uniform leisten noch viel mehr. Was die Freiwillige Feuerwehr alles kann, welche Aufgaben sie hat und wie sie ausgerüstet ist, lernten die Rückweilerer Kindergartenkinder kürzlich in einem spannenden Projekt kennen. Wenn das Einsatzauto mit Blaulicht anrückt, dann macht das immer Eindruck. Entsprechend Feuer und Flamme waren die Knirpse, als Rückweilers Wehrführer Volker Werle ihnen das Gefährt vorstellte. Viele Schläuche, eine Wasserpumpe, Warndreieck und jede Menge weitere Utensilien sind im Wagen untergebracht. Natürlich durften die Kinder bei der Gelegenheit auch mal auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Da war auch Verbandsgemeindebürgermeister Bernd Alsfasser, der dem Kindergarten einen Besuch abstattet, beeindruckt. Außerdem stand eine Stippvisite im Gerätehaus auf dem Programm. Im Umkleideraum inspizierten die Kleinen Helme, Stiefel und Schutzkleidung der Feuerwehrleute. Und wo parkt eigentlich das große Einsatzauto? Das ist in der geräumigen Garage untergebracht, die Werle den Kindern und ihren Erzieherinnen bei einer Führung vorstellte. Denn das  Feuerwehrauto und die Gerätschaften müssen regelmäßig gereinigt und gepflegt werden, damit im Ernstfall alles einwandfrei funktioniert. Im Rahmen des Projekt nahmen die Kids schließlich auch am Umwelttag in Rückweiler teil, der alljährlich gemeinsam von Feuerwehr und Ortsgemeinde organisiert wird. Ortsbürgermeister Lutz Altekrüger freute sich über die jungen Helfer, die den "Höhwald" auf der Suche nach achtlos weggeworfenem Müll durchstreiften. Zur Belohnung gab es hinterher einen deftigen Imbiss am Gerätehaus. Bei der Durchführung des Projekts wurde auf die Einhaltung der Corona-Vorschriften geachtet. Fotos: Kindergarten Rückweiler

Foto links: Die Vorschulkinder zusammen mit VG-Bürgermeister Bernd Alsfasser, Laura Drumm sowie Wehrführer Volker Werle und Yannik Werle.

Foto rechts: Die derzeitige Kindergartenbürgermeisterin Laura Lambert und ihre Vertreterin Leni Werle.

Kindergarten Umwelttag 21 1Kindergarten Umwelttag 21 2

Das ist wirklich aller Ehren wert: Trotz Wochenende und Regenwetter kletterten die Kids aus dem Kindergarten Rückweiler früh am Samstag aus dem Bett, um beim Umwelttag im Dorf anzupacken. Die angehenden Grundschüler, begleitet von den Erzieherinnen Anja Brunk und Luisa Bonenberger, folgten damit der Einladung von Ortsbürgermeister Lutz Altekrüger. Mit Warnwesten, Handschuhen und Müllsäcken ausgestattet, machten sich die kleinen Umweltschützer auf den Weg. Im Wald sammelten sie achtlos weggeworfenen Unrat ein. Die Aktion fand im Rahmen des Projekts "Feuerwehr" statt, informiert Anja Brunk, die ihre fleißigen Schützlinge für deren Einsatz lobte. Volker Werle, Chef der örtlichen Feuerwehr, die jährlich den Umwelttag in der Gemeinde mitorganisiert, besuchte die Schar unterwegs mit dem Feuerwehrauto. Im Gerätehaus gab es für die Mühen der jungen Helfer hinterher eine kostenlose Verköstigung. Julia Lambert, die bei der Koordination unterstützte, hat uns schöne Fotos geschickt. Danke! Ein besonderes Dankeschön auch an die Feuerwehrleute Yannick Werle und Fabian Dreßen für ihre tatkräftige Unterstützung.

Kindergarten Umwelttag 21 3

Dorfgemeinschaftshaus Startschuss Sanierung und Erweiterung 21 1 Dorfgemeinschaftshaus Startschuss Sanierung und Erweiterung 21 2

Der Startschuss für die Sanierung und Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) ist gefallen. Zum Auftakt wurde der vordere Teil der maroden Garage abgerissen. Nach der Ertüchtigung der Tragfähigkeit des hinteren Abschnitts soll die Front des verschwundenen Konstrukts neugebaut werden. Dazu rollten in den vergangenen Tagen die Bagger. Am vergangenen Dienstag legte der Gemeinderat außerdem die weitere Marschroute für die Arbeiten fest: Vergeben wurden die Aufträge für Rohbau, Dachdecker und Fenster. Wenn die Schiefertafeln an der Gebäudefassade entfernt wurden, soll gegen Ende Mai mit dem Wiederaufbau der Garage und dem Anbau darauf begonnen werden, informiert Ortsbürgermeister Lutz Altekrüger.

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